Die Kantorei Kirchditmold

Die Kantorei Kirchditmold wurde im Jahr 1911 gegründet und hat zur Zeit etwa 100 Mitglieder. Neben dem regelmäßigen Mitwirken im Gottesdienst gehört auch das Musizieren großer chorsinfonischer Werke zur Arbeit in der Gemeinde.

Seit 1992, der Amtsübernahme durch Michael Gerisch, konnte der Chor für seine Aufführungen bedeutende Musiker und Orchester gewinnen. Solisten wie die Dresdner Baritone Olaf Bär und Egbert Junghanns oder die Sopranistinnen Ute Selbig von der Staatsoper Dresden gehörten zu den Gästen ebenso wie das Neue Bachische Collegium Musicum Zu Leipzig (Johann Sebastian Bachs Johannes- und Matthäuspassion sowie das Weihnachtsoratorium), das armenische Kammerorchester "Serenade" (Carl Loewe "Das Sühneopfer des Neuen Bundes") und Mitglieder des Staatsorchesters Kassel (Johannes Brahms "Ein deutsches Requiem", Wolfgang Amadé Mozart "Requiem", John Rutter "Gloria" und "Requiem", Felix Mendelssohn Bartholdy "Elias" und "Paulus" sowie Antonin Dvorak "Requiem").

Regelmäßig unternimmt die Kantorei Kirchditmold Chorfahrten ins Ausland. Eine besondere Auszeichnung war die Einladung zum Musikfestival "Leiturgia" 1997/98 nach Jerusalem, sowie ein Diplom für hervorragende Konzerte beim Internationalen Musikfestival "musica sacra praga" in Prag im Jahre 2003.